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Duisburg. Bereits im Mai 2015 gründeten Lei Li, Michelle Lorenz und Raik Richter das „BangNi Institute für Sino-German Interchange“. Dieses richtet sich mit speziellen Dienstleistungsangeboten an hier lebende Chinesen – Studierende, Mitarbeiter und Geschäftsleute – die passgenaue Unterstützung benötigen – beispielsweise im Bereich des Alltags- und Universitätslebens, bei der Arbeits- und Wohnungssuche oder bei Behördengängen und Arztbesuchen.

Duisburger Existenzgründer der Gründungsinitiative Innovation Duisburg (GRIID) mit „BangNi Institute“ auf Erfolgskurs

Nun legt das erfolgreiche Gründerteam, Absolventen der Gründungsinitiative Innovation Duisburg (GRIID) und von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) tatkräftig unterstützt, mit einer ergänzenden Unternehmensgründung nach. Da die Sprache der Schlüssel zur Integration ist, eröffnet heute das BangNi Language Institute seine Pforten. Zentral gelegen und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln optimal erreichbar, haben sich die Gründer für das Objekt an der Mülheimer Straße 116 in Duisburg-Neudorf entschieden. Von hier aus werden sie fortan mit ihrer ersten Unternehmung, dem „BangNi Institute for Sino-German Interchange“ kooperieren.

BangNi heißt zu Deutsch so viel wie: „Ich helfe Dir“. Li, Lorenz und Richter wollen für ihre Kunden – chinesische Studierende, Investoren und Mitarbeiter – problemlösende Dienstleister sein. Mit ihrem neuen Business bieten sie maßgeschneiderte Sprachkurse für „Deutsch als Fremdsprache“. Existenzgründer Richter ist sich sicher: „Dies ist ein weiterer Schritt, um den Wirtschaftsstandort Duisburg für chinesische Investoren, Mitarbeiter oder Studenten noch attraktiver zu gestalten.“ GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer, der seit Neustrukturierung der Duisburger Wirtschaftsförderung noch größeres Augenmerk auf das China-Geschäft legt, ist begeistert vom Portfolio des Gründerteams: „Der Ausbau der chinesischen Infrastruktur in der Mercatorstadt liegt uns am Herzen und führt zur nachhaltigen Stärkung deutsch-chinesischer Wirtschaftsbeziehungen. Unternehmer wie Frau Li, Frau Lorenz und Herr Richter tragen dazu bei, dass dies gelingen kann. Mit ihrer Hilfe werden wir Chinesinnen und Chinesen als Fachkräfte für den Wirtschaftsstandort gewinnen; darüber hinaus fällt es chinesischen Geschäftspartnern auf diese Weise einfacher, eine vertrauensvolle und nachhaltige Beziehung zum Standort auf- und ausbauen.“

Duisburger Existenzgründer der Gründungsinitiative Innovation Duisburg (GRIID) mit „BangNi Institute“ auf Erfolgskurs

Dass der Deutsch-Chinesische Austausch immer wichtiger wird, zeigt sich allein an der Anzahl chinesischer Studierender an deutschen Universitäten. Diese steigt stetig. An der Universität Duisburg-Essen studieren zurzeit rund 2.000 junge Menschen aus dem „Reich der Mitte“. Das ist die größte Community chinesischer Studierender deutschlandweit.

„Intention unserer Neugründung sind die zunehmenden Probleme bei der sprachlichen und kulturellen Integration von Chinesinnen und Chinesen. Unzureichende Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten stellen dabei das größte Hindernis für ein erfolgreiches Studium dar oder hindern den ein oder anderen daran, als Fachkraft in Deutschland, insbesondere im Ruhrgebiet, zu bleiben. Hinzu kommt die zunehmende Fokussierung vieler Universitäten wie der Universität Duisburg-Essen auf englischsprachige Studiengänge. Schließlich ist und bleibt die deutsche Sprache trotz alledem bei der Alltagsbewältigung, beispielsweise beim Abschluss von Verträgen, unabdingbar“, weiß Lorenz, die sich nicht nur interkulturell in beiden Welten bestens auskennt. Die examinierte Ostasienwissenschaftlerin mit Schwerpunkt China spricht ebenso wie ihr Geschäftspartner Richter, mit einer gebürtigen Chinesin verheiratet, exzellent Mandarin. Lei Li Mitgesellschafterin und Ehefrau von Herr Richter, hat alle staatlichen Integrationsmaßnahmen erfolgreich absolviert und kann all ihre Erfahrungen optimal an die Kunden weitergeben.

Das Gründerteam: Lei Li, Raik Richter und Michelle Lorenz

Das Gründerteam: Lei Li, Raik Richter und Michelle Lorenz

 

Das Gründerteam mit Bürgermeister Mosblech

Das Team von BangNi sieht überaus gute Chancen, sich von anderen am Markt existenten Sprachschulen abzuheben: Alle Lehrer sind interkulturell geschult, haben Erfahrungen mit Chinesinnen und Chinesen und / oder einen längeren Aufenthalt in China hinter sich. Somit können sie bestmöglich auf die Belange der Sprachschüler aller Altersklassen eingehen. BangNi setzt auf kleine Gruppen, die erwiesenermaßen einen größeren Lernerfolg sichern, da die Lehrenden dann auf die Fragen der Lernenden jeweils intensiver eingehen können. „Gruppen von acht bis maximal zwölf Teilnehmer stellen einen beachtlichen Lernerfolg sicher“, weiß Lorenz. Neben Intensivkursen sollen auch semesterbegleitende Deutschkurse ins Programm genommen werden. Damit sich Studium und Beruf möglichst leicht mit dem Sprachunterricht in Einklang bringen lassen, finden die Kurse auch abends und am Wochenende statt. Die Zielgruppe reicht vom Anfänger (A1) bis zum Könner mit annähernd muttersprachlichen Kenntnissen (C2). Je nach Bedarf werden auch Workshops zu Themen des Alltags, der Universität und des Berufs angeboten. „Kurzum: Wir wollen die erste zentrale Anlaufstelle zur Bewältigung von Integrations- und Sprachproblemen für Chinesinnen und Chinesen in und außerhalb Duisburgs werden. Dafür kooperieren wir seit unserer GRIID-Zeit intensiv mit der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg, der Universität Duisburg-Essen und der hiesigen Ausländerbehörde“, fasst Richter zusammen.